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Aktuelle Blutspende Termine 2020

07.07. & 08.07.2020 - Piusstrasse 10 von 16.00 - 20.30 Uhr, 48607 Ochtrup
12.08. & 09.09.2020 - Gausebrink  63 von 16.00 - 20.30 Uhr
15.10. & 16.10.2020 - Gausebrink  63 von 16.00 - 20.30 Uhr
11.11. & 09.12.2020 - Gausebrink  63 von 16.00 - 20.30 Uhr

 

Die Blutspende ist auch in Corona-Zeiten sicher und rettet Leben
Rotes Kreuz: Bitte gerade jetzt Blut spenden!

Ochtrup. Am Dienstag, 7. Juli, und am Mittwoch, 8. Juli, ruft das Rote Kreuz in Ochtrup jeweils von 16 bis 20.30 Uhr zur Blutspende im DRK-Zentrum, Piusstraße 10, auf. Am Mittwoch, 8. Juli, sind Blutspender zusätzlich von 9 bis 12 Uhr im DRK-Zentrum herzlich willkommen.

Blutspende in Corona-Zeiten
Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können!
Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal leider derzeit nicht betreten.
Blutspender werden gebeten, wenn möglich einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen.

Blutspender werden nicht auf Corona getestet - für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter

https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

Was passiert bei einer Blutspende?

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen.

Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.

4.7 Millionen Liter Blutprodukte werden jährlich in Deutschland übertragen
Sichere Hilfe im Notfall

Blut versorgt den Körper mit Sauerstoff. Geht bei einem Unfall oder einer Operation zu viel Blut verloren, ist das lebensgefährlich. Dann kommen Blutkonserven zum Einsatz. Längst ist das nicht mehr das Vollblut anderer Menschen, sondern nur ein Teil davon: Erythrozyten etwa, also die Thrombozyten, also Blutplättchen, oder Blutplasma, die zellfreie Blutflüssigkeit.
An die 4,7 Millionen Liter solcher Blutprodukte werden laut Professor Andreas Humpe pro Jahr in Deutschland transfundiert. Humpe ist Direktor der Abteilung für Transfusionsmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Auch Patienten mit Krebserkrankungen, bei denen durch Chemotherapien die Blutbildung nachlässt, bekommen Blutprodukte.
Wenn eine Bluttransfusion nötig wird, lässt sich nicht pauschal sagen, sagt Kristina Hölig. Sie leitet den Bereich Transfusionsmedizin am Uniklinikum Dresden und ist Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Transfusionsme-diziner.
Ist eine Transfusion nötig, muss das fremde Blut zum Patienten passen. „Welche Blutgruppe hat mein Patient, und bringt er Bedingungen mit, dass ich ihm bestimmtes Blut nicht geben darf?“, stellt Humpe die wesentlichen Fragen. Blutgruppe und Antikörper werden gecheckt, dann folge eine Verträglichkeitsprobe.
In einem akuten Notfall, bei dem es keinerlei Zeitverzögerung geben darf, wird Blutgruppe 0 gegeben, die im Prinzip jeder verträgt.
Wie bei Medikamenten gibt es auch bei einer Bluttransfusion Risiken und Nebenwirkungen. Bei vielen Menschen ist die Angst vor möglichen Infektionen groß. Hölig stuft die Gefahr allerdings sehr gering ein. Auch ein Verwechslungs-risiko im Krankenhaus besteht. Bei all dem ist Humpe aber wichtig: „Am Ende des Tages muss man sagen, dass ohne Bluttransfusionen eine Vielzahl der Therapien, die wir dem Patienten heute anbieten können, nicht möglich wären.“ Ihm fällt kein Grund ein, eine aus Arztsicht erforderliche Bluttransfusion als Patient abzulehnen. Trotzdem können Patienten die Transfusion verweigern, sagt Ruth Hecker, an der Uniklinik Essen für die Patientensicherheit zuständig und Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. „Die Zeugen Jehovas lehnen das aus religiö-sen Gründen ab, aber natürlich kann jeder Patient sagen: „Das will ich nicht, weil ich Angst davor habe.“
Bedenken können im Gespräch geklärt werden: „Wie zu einem operativen Eingriff bekommt man eine einzelne Auf-klärung zum Thema Bluttransfusion. Auch nach einem Notfall muss man hinterher eine Sicherheitsaufklärung be-kommen.“
Alternativen gibt es kaum. Eigenblutspenden wären eine davon – sie sind aber deutlich zurückgegangen. „Bei vielen Patienten ist das durch Begleiterkrankungen oder ein entsprechendes Alter gar nicht machbar, ohne sie zu gefähr-den“, sagt Humpe. „Gewinne ich Eigenblut, verursache ich ja eine Blutarmut bei dem Patienten. Er muss aber in einem bestimmten Zustand in die Operation hineingehen.“
Stattdessen gehört die Blutgewinnung des eigenen Blutes bei einer Operation inzwischen zum Standard. Auch das „Patient Blood Management“ (PBM) gewinnt an Bedeutung. Laut Humpe ist es keine Alternative zur Bluttransfusion, sondern eine Ergänzung.
„Man guckt sich den Patienten vor einer großen Operation an“, erklärt Hecker des PBM. Typische Fragen dabei: „Was hat er für Erkrankungen, wie sind seine Blutwerte, was kann man tun, um diese zu verbessern, kann man ihm im Vorfeld etwa Eisen oder andere Präparate geben?“ Außerdem wird ihm im Krankenhaus so wenig Blut wie mög-lich abgenommen.
Die APS-Chefin rät, vor einer Operation den Hausarzt zu fragen: „Wie ist mein Blut beschaffen, kann ich damit gut in eine OP gehen oder etwas unterstützen?“ Ihn können Patienten auch nach PBM fragen. Das Konzept kostet Zeit. Kliniken, die mit PBM werben, sind darauf vorbereitet: „Sie stellen Sprechstunden und Ressourcen zur Verfügung.“
Bluttransfusionen nur einsetzen, wo sie wirklich nötig sind – das halten Verbandschefin Hölig und andere Experten für wichtig: „Nur dann, wenn Blut nottut, und nicht, damit es guttut.“ [dpa]

 

Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Spenderinnen und Spender schwerstkranken Patienten zur Gesundung verhelfen oder Leben ermöglichen. Blutspender erbringen freiwillig eine wichtige Leistung für die Gemeinschaft. Die unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der Patienten, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind.

Täglich sind die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes darauf angewiesen, dass 15.000 Menschen sich freiwillig in den Dienst dieser Sache stellen. Die Sorge um das Wohl der Spenderinnen und Spender gehört deshalb ebenso zu den Aufgaben der DRK Blutspendedienste wie der Schutz der Empfänger von Blutpräparaten vor Infektionen und anderen Nachteilen, die mit der Transfusion von Blut verbunden sein können. Daher kommen die Teams aus Münster auch 4x im Jahr nach Ochtrup, damit auch die Ochtruper eine Möglichkeit haben, mit Ihrer Blutspende zu helfen!

Ehrung der langjährigen Blutspender am 16. März 2018

Am Freitagabend lud der DRK Ortsverein Ochtrup seine langjährigen Blutspender zu sich ein, um sich in besonderer Form für die vielen freiwilligen Spenden zu bedanken.
"Es ist toll zu sehen, welchen Stellenwert die regelmäßigen Blutspendeaktionen in der Töpferstadt haben", erklärte Christoph Tembrockaus, 1. Vorsitzender des Ortsvereins.
"Auch die besondere Würdigung des Engagemants so vieler Spender ist schon lange Tradition bei uns." So überreichte er den Jubilaren Urkunden des Blutspendedienstes sowie eine Ehrennadel zum Anstecken. "Für die Zukunft wird es eine Änderung bei den Blutspendeterminen geben", erklärte die Blutspendebeauftragte des DRK Ochtrup, Monika Hanke.
Statt vier Tage werden die Blutspendewochen nur noch drei Tage lang sein. Von Montag bis Mittwoch jeweils nachmittags, sowie Mittwochs morgens. Der Donnerstag fällt somit weg. Als Ausgleich hierfür wird es quartalsweise eintägige Sondertermine geben. Die nächste Blutspendewoche findet somit vom 14.5. bis 17.5. statt.

Für langjährige Spenden wurden geehrt:
Für 25 Spenden:
Margarete Heinenbernd, Beate Vogel, Barbara Wittmund, Markus Wittmund, Birgit Herbering, Daniela Becker, Annika Sünker, Annette Holtmann Nicole Feldkamp, Dominik Hinkers, Marina Tillmann, Marianne Dinkhoff, Marlies Theile, Silvia Brinckwirth, Silke Oeing, Jörg Freermann, Helga Heufert, Heike Wagner, Michael Teves, Verena Feld, Christof Lohaus, Ludger Frieler, Maja Jüschke, Matthias Weßels, Christoph Teves, Florian Pöhlker, Thomas Wessendorf

Für 50 Spenden:
Josef Moritz, Peter Rubin, Ursula Laurenz, Marianne Mersmann, Helga Hinkers, Maria Schüppmann, Sonja Tocke, Agnes Wiggenhorn, Günther Vogel, Monika Freermann, Markus Sahle, Christian Pliete, Ludger Nacke, Silke Jäckering, Holger Arning

Für 75 Spenden:
Norbert Wenningmann, Matthias Bröcker, Michael Tombült, Günter Klein-Katthöfer, Stefan Holtmann, Markus Geisler, Josef Niehoff, Daniel Kauling Helmut Wilhelm Stohldreier, Frank Muhle, Karl-Heinz Böer, Willi Focke

Für 100 Spenden:
Rolf Bröker, Andreas Wolf, Andrea, Andreas Wiggenhorn, Norbert Paßlick, Josef Eilert, Karl Wierling, Jürgen Vollenbröcker, Ludger Reckelt, Petra Holtmannspötter, Bernd-Josef Hannekotte, Paul Wieling, Heinrich Ruhkamp

Für 125 Spenden:
Bernhard Mieling und Wilhelm Kipp.